Welches Tablet / Convertabe für Citavi?

carolin a. hinzugefügt 2 Jahren her
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Liebe Citavi-Gemeinde,

schon länger bestimmt ja Citavi meine Hardware-Kaufentscheidungen ;). Nun überlege ich gerade, ein Tablet/Convertable zu kaufen, auf dem auch Citavi läuft. So richtig steige ich noch nicht durch verschiedene Fragen, die sich daraus ergeben:

- Ist Citavi auf einem Windows-Tablet so gut nutzbar, dass man damit gerne Texte liest, kommentiert und Zitate in die Texte (nicht in Word) einfügt?

- Welche Anforderungen gibt es mit Blick auf Arbeitsspeicher und Festplattenkapazität, damit das Sinn macht? Ich arbeite v.a. mit Cloud-Projekten.

- Gibt es sonst noch was, was man unbedingt bedenken muss?

Prinzipiell geht es mir nicht unbedingt um die detaillierte Beantwortung oben genannter Fragen, sondern eher: Benutzt jemand Citavi auf einem Tablet (z.B. Microsoft Surface Go) und falls ja, ist das weiterzuempfehlen? :)

Oder gibt es (noch) zu viele Pferdefüße, sodass ich einfach wieder ein iPad kaufen kann... ;)

Danke, schon mal ein schönes Wochenende umd viele Grüße

Carolin

Beste Antwort
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Das mit dem einmal anfassen wird nicht funktionieren wenn man ein Tablet als Tablet nutzen will. Man sollte sich da ganz unemotional keinen Illusionen hingeben. Es gibt schlicht und ergreifend keine Touch-Unterstützung in der Desktopversion von Citavi, so dass das Markieren von Wissenselementen kaum sinnvoll durchführbar ist ohne Maus und die Nutzung des Onscreen-Keyboards funktioniert auch nicht automatisch, so dass man da schnell den Spass verliert und doch auf das physische Keyboard zurückgreifen muss.

Antworten (9)

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Hallo Carolin

Das Surface Go ist für Citavi for Windows eher nicht nicht geeignet. Es wird mit Windows S ausgeliefert, auf dem Sie Citavi solange nicht installierten könnten, bis Sie Windows S (kostenlos) auf Windows 10 umgestellt hätten. Wie das geht, beschreibt Microsoft hier. Die Bildschirmgrösse ist mit 10 Zoll (Bildschirmauflösung 1800 x 1200) auch knapp bemessen. Hier dürfte das grössere Modell Surface Pro (12 Zoll, 2736 x 1824 Pixels) deutlich komfortabler sein. Eine Suche nach "Alternative Surface Pro" wird helfen, mögliche weitere Kandidaten zu finden.

Freundliche Grüsse

Peter

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Ich persönlich finde das Lesen und Annotieren in Citavi nicht sonderlich komfortabel am Tablet, die Stiftunterstützung ist nicht so dolle und die GUI auch nichts fürs Tablet geeignet. Ich lese und markiere alles am iPad, synchronisiere ausgewählte PDFs per Dropbox, und importiere dann alle Annotationen automatisch und nach Farbe/Wissenselementart getrennt und automatisch per eigenem AddOn.

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wenn ich mir hier einklinken darf: würden Sie mir erklären, wie Sie das machen? Ich benutze pdf expert und OneDrive auf meinem iPad pro für die "Lese und kommentiere" Phase (und teilweise Zotero und Zodfile für die weitere Verarbeitung), aber gerade für den weiteren Schritt in Richtung Citavi ("... importiere dann alle Annotationen automatisch und nach Farbe/Wissenselementart getrennt und automatisch per eigenem AddOn..." ) habe ich noch keine wirklich zufriedenstellende Lösung gefunden. Ist es einfach, sich ein solches Addon selbst zusammenzubasteln?

LG,

Beke Zwingmann

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habe gerade den Forums-thread gefunden! damit erldigt sich meine Frage! (sorry)

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Bitte um den Link?!

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Herzlichen Dank für die beiden Antworten, sie helfen mir schon mal sehr weiter!

Dann wird es wohl irgendwann eine der größeren Tablet-Varianten werden, wenn ich mit dem Laptop nicht mehr mag...

Ich fürchte, auch ein nachträglicher Import von Wissenselementen kommt für mich eher nicht in Frage - dann muss man vermutlich ja noch mal jedes anklicken, um Überschriften, Gruppen und Kategorien zu vergeben bzw. fehlerhafte Übernahmen aus dem Text zu korrigeren (Oder?)... Meine Hoffnung war ja, jedes Zitat beim Erstellen auf einem mobilen Gerät erst mal nur einmal anfassen zu müssen :).

Viele Grüße

Carolin

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Das mit dem einmal anfassen wird nicht funktionieren wenn man ein Tablet als Tablet nutzen will. Man sollte sich da ganz unemotional keinen Illusionen hingeben. Es gibt schlicht und ergreifend keine Touch-Unterstützung in der Desktopversion von Citavi, so dass das Markieren von Wissenselementen kaum sinnvoll durchführbar ist ohne Maus und die Nutzung des Onscreen-Keyboards funktioniert auch nicht automatisch, so dass man da schnell den Spass verliert und doch auf das physische Keyboard zurückgreifen muss.

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Theoretisch wäre das Lenovo Yoga Book ein absolutes Traumgerät, da es anstelle des mechanischen Keyboards einen 10" e-ink Touchscreen mit Stift-Digitizer hat, der im Bedarfsfall auch eine Tastatur anzeigen kann, aber auch als Standalone e-reader funktionieren kann. Leider hat Lenovo bisher keine Firmware/Treiber veröffentlicht, die es ermöglichen würden, diesen 2. Screen in Windows wie einen regulären zweiten Monitor anzusprechen, sondern dies kann nur mit proprietären Programmen, zum Zeichnen und Schreiben erfolgen.


Könnte nich mal wer ein ernstes Wort mit Lenovo reden, oder aber das Citavi Team an solchen Treibern basteln (jajaja, ich weiß schon...Citavi Web geht vor....oder der Kernfusionsreaktor... ;-))


lg

Max

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... im Moment träumen wir von einer Eis-Sauna.

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Ahhh... OK, wenn nicht mal das Markieren von Text komfortabel funktioniert, wird das ja immer spaßfreier... Ich dachte, dass man dann zumindst noch mit der Sprachsteuerung Kommentare & Co hinzufügen kann, solange man nicht in Zug und Flugzeug unterwegs ist ;).

Danke für die Tipps, die haben mir glaube ich einige Entäuschung erspart!

Aber @Citavi-Team, sowas braucht es U-N-B-E-D-I-N-G-T! Neben der Eis-Sauna natürlich...

Viele Grüße

Carolin

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Hier nur ein Bild zur Info, von was ich träume...neben der Eis Sauna...(Bild von Lenovo Yoga Book C930)

Man könnte am Hauptscreen Citavi laufen haben und dann die Dokumentenvorschau abdocken und auf den 2. e-ink Screen legen, das Convertible zum Tablet umklappen, und dann nur am e-ink Screen akku-sparend lesen, markieren anotieren - alles innerhalb von Citavi.


Lenovo-Yoga-Book-C930

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Das mit dem Diktieren der Kommentare geht schon. Einfach mit einem x-beliebigen PDF-Reader Text in einer eindeutigen Farbe (anders als die direkten Zitate) markieren und dann dem Highlight per Diktat Text hinzufügen. Mein AddOn importiert den Kommentar-Text eines Highlights als Inhalt des Wissenselements.

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Ich persönlich bin übrigens nicht der Ansicht, dass Citavi da zur eierlegenden Wollmilchsau werden muss. Ich kann den Wunsch verstehen, aber wenn Citavi von Haus aus eine bessere Unterstützung des Imports externer Annotationen anbieten würde. müsste die Tablet-Unterstützung nicht sooo unbedingt ausgebaut werden. Die meisten Tablet-spezifischen PDF-Reader sind ergonomisch wesentlich besser als das, was Citavi hat, und das ist ja auch okay so. Jedes Programm hat so seine Stärken. Und für mich liegen die bei Citavi nach der Erstlektüre.

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Hallo!


Auch wenn das Thema schon etwas älter ist, würde ich es gerne noch mal aufwärmen. Vielleicht gibt es ja neue Modelle etc., die sich besonders eignen?

Probeweise habe ich mir ein remarkable 2 gekauft. Das kann ich leider nicht empfehlen. Der eingebettete Text kann nicht als solcher markiert werden und damit auch nicht mit dem Add on nachträglich Markierungen/ Kommentare als Wissenselemente erfasst werden.

Da der Ausflug in die Welt der E-Ink reader leider so gar nicht geklappt hat, frage ich mich, welches Tablet/ convertible ich probieren soll. Bringt ein MS surface pro Vorteile, da ich mit angedockter Tastatur Citavi zwischendurch auch direkt nutzen kann?

Ansonsten wäre die Hauptarbeitsweise wahrscheinlich das Markieren und Kommentieren von PDFs mittels Stift und nachträglich dann umwandeln in Wissenselemente.

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Es kommt ein neues ThinkBook Plus (Gen2) von Lenovo. Leider ist noch unklar, was der E-Ink Screen auf der Rückseite des Hauptbildschirms diesmal kann - also ob er vollwertig als Bildschirm angesprochen werden kann, oder ob dort auch wieder nur Spezial-Apps laufen können.


https://www.nau.ch/news/digital/das-lenovo-thinkbook-plus-gen-2-kommt-mit-zwei-bildschirmen-daher-65851517


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Wie hier in dem Video zu sehen ist, wird sich das neue Thinkbook Plus Gen2 offenbar so konfigurieren lassen, dass der äußeren e-ink Screen ein vollwertige (zweiter) Windows-Systembildschirm ist (und nicht nur Android-Apps darstellen kann). Das bedeutet, dass man den Citavi-Vorschaubereich, den man ja als eigenes Fenster abdocken kann, dort hin zum lesen verschieben kann, und Annotationen und sonstige Bearbeitungen beim Lesen auf dem e-ink Screen direkt in Citavi (dass weiterhin im Inneren läuft) einpflegen kann.


https://www.bilibili.com/video/BV1Gy4y1g7z2/


Jetzt muß dass Ding nur mehr bei uns verfügbar sein - im Lenovo-Shop steht schon "Bald erhältlich"...


lg


Max

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