Korrektur von Namen in Großbuchstaben

Max R. hinzugefügt 2 Monaten her
kein Bug

Folgender Bug besteht schon seit CitaviUrzeiten (bin seit 2009 dabei):

Es kommt öfters vor, dass bei DOI/RIS-Importen die Autoren in Großbuchstaben übernommen werden. Dass da eine automatische Korrektur scheinbar technisch nicht so einfach ist, wurde anderswo schon einmal diskutiert. Leider ist aber auch die händische Korrektur noch immer nur mit einem Workaround möglich - nämlich:


Importierter Name: MAX MUSTERMANN

Geht man nun auf das Namensfeld Autor-Feld des Titel-Reiters, oder genauso per Click auf "Autor" in die Autoren-Tabelle dieses Titels, so passiert bei der Korrektur folgendes. Wenn man den Namen MAX MUSTERMANN einfach mit dem richtigen Max Mustermann überschriebt, so springt er nach Eingabe des letzten Buchstabens sofort wieder auf MAX MUSTERMANN zurück - da scheinbar Citavi merkt, dass der Name (in der falschen Schreibweise) schon im Projekt vorhanden ist (gleichzeitig merkt es dies aber beim Import scheinbar nicht, da ein MAX MUSTERMANN *nicht* durch einen ggf vorhandenen Max Mustermann ersetzt wird, sondern ein zweiter MAX MUSTERMANN angelegt wird).

Was man also nun tun muss ist, den Namen erst einmal so einzugeben, dass er zumindest in einem Zeichen von der alten Schreibweise abweicht. Ich mache dann meistens MaxAX MustermannUSTERMANN daraus, es würde aber Max* Mustermann* auch reichen. Dann muß man in ein anderes Feld des Titelreiters klicken bzw. die Autorenliste schließen (damit der Workaround-Name in die DB geschrieben wird). Und erst dann kann man im Autorenfeld, bzw. der Autorenliste, die überzähligen Zeichen löschen, und aus dem MaxAX MustermannUSTERMANN den richtigen Max Mustermann machen.


Ziemlich nervig... ;-)


Max

Antworten (29)

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Gut...hätte zuerst suchen sollen - mea culpa: https://help.citavi.com/knowledge-base/article/personennamen-korrigieren


Allerdings ist das Verhalten trotzdem eigenartig, da es vom generelle Workflow keinen nachvollziehbaren Grund gibt, warum das überhaupt so sein sollte (außer eben ein Bug) und die "Lösung" auch nicht wirklich intuitiv.

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Das ist kein Bug. Man kann nicht beides haben: Autocomplete unabhängig von Groß- oder Kleinschreibung und die Möglichkeit, das ohne Weg über die Liste zu korrigieren.

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Äh...nein!


Warum sollte man einen Namen überhaupt in Großschreibung in der Datenbank haben? Es gibt meines Wissens nach keine Sprache/Land (sofern Groß-Klein-Schreibung in der jeweiligen (Schrift)Sprache eine Rolle spielt) auf der Welt, wo dies üblich ist - dh. eigentlich sollte Citavi alle Namen sofort in die Schreibweise Xxxxxxxx Yyyyyyy Zzzzzzz umwandeln!


*Wenn* dann ist Großschreibung von Autorennamen ein Bestandteil eines Zitierstils eines bestimmten Journals oder gar einer ganzen bestimmten Fachrichtung. Daher sollte das dann über die Formatierung des Zitierstils abgehandelt werden, und nicht die Datenbank dazu missbraucht werden, dort mit Formatierungen herumzuspielen, die anderen im Weg sein können. Inhalt und Formatierung sollte logisch getrennt sein - das ist die ganze Idee von Literatur/Referenzmanagern!


lg

Max

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Muss man nicht weiter drüber diskutieren. Autocomplete ist unabhängig von der Groß- oder Kleinschreibung. Das hat zwangsläufig das geschilderte Verhalten zur Folge. Der Rest mag ja alles richtig sein, dazu habe ich nichts gesagt. Das ist aber alles keine Frage von "Bug" oder nicht, sondern ein Featurewunsch wie Citavi mit falschen Daten von Drittanbietern umgehen soll. Achso, und McPherson ist ein ander Nachname als Macpherson. Die Sprache ist gar nicht Mal so entfernt vom Deutschen.

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Warum soll das unabhängig von Groß- und Kleinschreibung sein, das sind andere Unicode-Zeichen! Man kann ja auch bei Suchfunktionen idR (Excel, Word, sonstige Editoren) definieren, ob Groß-Klein-Schreibung eine Rolle spielen soll oder nicht!

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Außerdem geht es ja nicht um Autocomplete, sondern um das Ändern eines bestehenden Eintrags. Das sollte eigentlich in der internen Handhabung unterschiedlich sein,bzw. erkennbar sein

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Dass Autocomplete unabhängig von Groß- oder Kleinschreibung funktioniert, ist aus guten Gründen Absicht. Wenn ich Macp eingebe, aber bereits einen Autoren "James MacPherson" habe, gehe ich davon aus, und finde gut, dass Citavi das kann, dass Macp automatisch zu MacPherson wird. Das ist an anderer Stelle besser erklärt, als ich es könnte. Das Autocomplete im Autorenfeld auch bei bestehenden Titeln noch funktioniert, finde ich ebenfalls sinnvoll, gerade weil importierte Titeldaten nachbearbeitet werden müssen. Dass bei bestehenden Autoren, wenn diese mit exakt gleicher Schreibweise importiert werden, der einzige Unterschied aber in der Groß- oder Kleinschreibung besteht, ein Duplikat in der Autorenliste, einmal groß einmal klein, erstellt wird, konnte ich in meinen Tests nicht bestätigt sehen. Da wird wahrscheinlich ein anderer kleiner Unterschied bestehen, wie etwa ein Punkt hinter dem Mittelinitial oder etwas anderes. Ich kann nur sagen: das Verhalten des Autorenfeldes ist für mich persönlich optimal, und ein Fall, in dem sogar ich einsehe, dass das "by design" so ist, also kein Bug. Das man das anders haben möchte, weil man ausschließlich Autoren hat, bei denen der erste Buchstabe immer groß, alle anderen immer klein sind, kann ich verstehen (auch wenn das noch nicht einmal im Deutschen so ist, was man vielleicht am konsequentesten an der Schreibweise des österreichichen Bundespräsidenten sieht – das "Van" ist kein Namenszusatz, der gute Mann stünde im Zweifel auch unter V im Telefonbuch – neben meinem Macpherson-Beispiel bspw. auch IJssel o.Ä. ein nicht ganz seltener Nachname im Niederländischen ist), aber das ist dann halt ein Änderungswunsch, der darauf beruht, dass man möchte, dass Citavi das optimale Verhalten für einen selber an den Tag legt. Ist legitim: ich äußere die ganze Zeit solche Wünsche. Aber man muss das klar so benennen.

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Ich sehe hier keinen Ausschließungsgrund, eben genau, wenn man Groß- und Kleinbuchstaben grundsätzlich als eigene Zeichen behandelt, und nur im Zuge des Vorschlags/Autocomplete "erst-einmal" als gleichwertig!

Beispiel: Es gibt beide Schreibweisen, MacDonald und Macdonald - sagen wir, ich habe schon einen MacDonald in der Datenbank, ich tippe also Macd, und mir wir MacDonald vorgeschlagen, soll sein. Tippe ich aber jetzt weiter, und schreibe Macdonald hin, so sollte auch ein zweiter Eintrag in dieser Schreibweise aufgenommen werden. Umgekehrt, nehmen wir an Macdonald ist vorhanden, ich tippe Macd, dann wird mir auch Macdonald vorgeschlagen. Tippe ich MacD, so soll mir meinetwegen auch Macdonald vorgeschlagen werden, tippe ich aber weiter, und gebe vollständig MacDonald ein, so soll auch dass in die Datenbank kommen. Und nun zum eigentlichen Problem: Wenn ich durch einen Import MCDONALD eingespielt bekomme, und wenn ich dann im Autor Feld doppelt auf den Namen klicke, so möchte ich Citavi damit mitteilen, dass ich den gesamten Namen durch etwas anderes ersetzen möchte, das könnte Hinz, Kunz oder Pfrdlpfrpf sein...das wäre alles kein Problem und funktioniert ja auch - wenn es aber MacDonald sein soll, dann fange ich an zu tippen M...a...c...D - bekomme jetzt MACDONALD vorgeschlagen - ich tippe weiter und überschreibe den Vorschlag o...n...a...l...d - und wie ich den Beistrich setzt, springt der Name zurück auf MACDONALD. Das Problem ist also, dass mich Citavi zum Vorschlag, bzw. zur vorgeschlagenen Schreibweise zwingt, *obwohl* ich den Vorschlag vollständig überschreibe!

Sorry, aber das kann kein logisches und wunschgemäßes Verhalten sein, meine eigene komplette Eingabe muss immer Priorität vor jeglichem Vorschlag haben, das ist immer und überall, in Word, in Excel, und bei allen T9- Wörterbüchern so - die können am Weg vorschlagen was sie wollen, aber wenn ich ein Wort vollständig eingebe und mit Leerzeichen, Interpunktion, oder Zeilenumbruch beende, dann hat *meine* Schreibweise vor irgend welchen Vorschlägen zu gelten!

Allermindestens müßte Citavi durch das markieren des gesamten Namens, und nicht nur durch dasPlatzieren des Cursors im Namen, den gesamten Namen durch etwas anderes, und sei es nur eine andere Groß-Klein-Schreibung, *ersetzen* möchte.

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In dem Moment, in dem der MACDONALD importiert wird, wird in der Personenliste ein Eintrag angelegt, so dass eine Person MACDONALD gibt. Dann kann keine Person mehr angelegt werden, welche Macdonald heißt. Das ist wunschgemäßes Verhalten.

Wie in dem von mir verlinkten Beitrag beschrieben: "Die "Personen und Institutionen" sind aber keine direkte EIgenschaft des Titels, sondern im Hintergrund der Verweis auf eine weitere Datenbank-Tabelle, die die Namen enthält. Und Citavi verhindert für diese Tabelle Duplikate, die sich nur in der Groß-/Kleinschreibung unterscheiden. Es kann also keine zwei Autoren "bgh" und "BGH" geben."


Das ist sinnvoll. Ich finde das gut. Denn: Ich habe noch keinen einzigen Fall gehabt, in dem ich zwei Autoren hatte, welche sich namensmäßig alleine in der Groß- und Kleinschreibung unterscheiden, und hatte daher noch nie die Notwendigkeit, zwei Einträge in der Personenliste zu haben, welche sich nur in der Groß- und Kleinschreibung unterscheiden. Citavis derzeitiges Verhalten stellt für mich sicher, dass Einträge konsistent sind, was dies anbelangt, und ich nicht aus Versehen mit einem "Roderick Alexander MacDonald" und einem "Roderick Alexander Macdonald" oder einem "Alexander van der Bellen" (diese Piefkes!) und einem "Alexander Van der Bellen" (natürlich der richtige Name) ende.


Wenn das geändert würde, würde bei Importen auch noch häufiger ein Name komplett groß importiert werden. Denn das bisherige Verhalten, keine Duplikate in der Personenliste bei Komplettidentität bis auf Groß-/Kleinschreibung stellt sicher, dass mir Citavi kein "RODERICK ALEXANDER MACDONALD" importiert, wenn ich schon einen "Roderick Alexander Macdonald" habe (wohlgemerkt: ich kann einen "RODERICK A. MACDONALD" kriegen, wenn ich schon einen "Roderick A Macdonald" habe). Man wird das eine nicht ändern können, ohne das andere nicht auch aufzugeben.

Dass verschiedene Nutzer verschiedene Nutzungsszenarien haben und es bei manchen Sachen keine alleinseeligmachende Wahrheit gibt, muss leider glaube ich akzeptiert werden. Mich selber stört das allerdings auch immer, dass andere Leute mit etwas an Citavi gut zurecht kommen, was ich selber für das Ende der Welt halte.

Was nun die Hoheit des Benutzers angeht: es ist nicht so der Akt, da per rechter Maustaste drauf zu klicken, um den Eintrag in der Personenliste richtig zu stellen. Das hat dann auch den Vorteil, dass es überall greift.

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Nein, das ist nicht wunschgemäß, denn es gibt die Schreibweise MacDonald und Macdonald (und Mac Donald) - und diese müssen getrennt verwaltet werden! Warum sollte dann ein MACDONALD Priorität vor allen anderen Schreibweisen erhalten? Warum soll es nicht bgh *und* BGH geben? Es gibt genauso vanDannen, VanDannen, Vandannen, van Dannen und Van Dannen - natürlich nicht nativ, aber sobald jemand auswandert haben (bzw hatten früher) Standesämter größte Problem mit lokal ungewöhnlichen Namen und habe da aufs Wüßteste herumgepfuscht - man hält nicht für möglich, was einem hier in den USA alles für Schreibweisen unterkommen...


Das sind aber alles Spezialfälle, um das Problem zu verdeutlichen - ich hatte diese so auch noch nicht. Was aber laufend passiert sind diese unsinnigen Importe vom MACDONALD - wenn sie so importiert werde, ja kann ich nichts dagegen tun. Sobald ich aber daran zu editieren beginne soll mir Citavi meinetwegen vorschlagen was es mein...wenn mein Edit aber abgeschlossen ist, dann hat das zu gelten, was ich gerade eingegeben habe, und CItavi hat nicht selbständig auf irgendetwas zurückzuspringen.


Grundsätzlicher, eigentlich sollte sowieso erkannt werden, dass ein Name *nur* in Großbuchstaben nur ein Fehler sein kann, der zwar nach dem Import vorerst so stehen bleiben darf, *sobald* er aber bearbeitet wird, hat immer die Überarbeitung zu gelten! Ich sehe keinen Grund, der gegen diese Regel sprechen würde, außer die grundsätzlich missbräuchliche Verwendung von Formatierung im Inhalt, wo das, wie zuvor schon erklärt, über den Zitierstil zu lösen ist.

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Darf ich nochmal fragen, was dagegen spricht, den Namen per Rechtsklick zu bearbeiten? "*sobald* er aber bearbeitet wird, hat immer die Überarbeitung zu gelten!" geht ja vollkommen am Problem vorbei. Der Name lässt sich ja bearbeiten, man muss das halt nur in der Namensliste machen, nur nicht direkt im Eingabefeld, weil da Autocomplete die Konsistenz wahrt.


"Grundsätzlicher, eigentlich sollte sowieso erkannt werden, dass ein Name *nur* in Großbuchstaben nur ein Fehler sein kann, der zwar nach dem Import vorerst so stehen bleiben darf, *sobald* er aber bearbeitet wird, hat immer die Überarbeitung zu gelten!" Der Grund ist schlicht und ergreifend dass die Namen gegen die Namen in der Namensliste verglichen werden. Wenn man was ändern möchte, soll man das da machen. Citavi fängt nicht selber an zu raten, ob eine Änderung von "MACDONALD" in "MacDonald" richtig war, oder vielleicht doch "Macdonald" gemeint war.


Ich glaube die volle Tragweite des ""Die "Personen und Institutionen" sind aber keine direkte Eigenschaft des Titels, sondern im Hintergrund der Verweis auf eine weitere Datenbank-Tabelle, die die Namen enthält." wurde noch nicht ganz verinnerlicht.


"Das sind aber alles Spezialfälle, um das Problem zu verdeutlichen - ich hatte diese so auch noch nicht." Ich auch nicht. Keinen einzigen Fall, in dem ein Autor sich nur aufgrund der Groß-/Kleinschreibung unterschied. Deswegen finde ich das derzeitige Verhalten - keine Duplikate wenn nur unterschiedliche Groß-/Kleinschreibung, einmaliges Ändern des Namens beim falschen Import eines großgeschriebenen Namens in der Namensliste – den optimalen Kompromiss.

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Das ist nicht "beleidigt", das ist so wie Autocomplete überall sonst funktioniert - es hat ausgehend von meiner bisherigen Eingabe zu vervollständigen, wenn ich aber weiter eingebe, dann gebe ich damit zu erkennen, dass ich eben mit dem Vorschlag nicht einverstanden bin.


Gegen die Variante "Rechtsklick" spricht, dass das bei Einzelautoren und Duos noch ok sein mag, wenn es mal vorkommt, bei Konsortienpapers, mit zig bis hunderten (Biologie, mein Gebiet) oder gar tausenden (Physik, zum Glück nicht mein Fall) Autoren, wird das aber massiv läßtig, weil unnötige Arbeitsschritte anfallen. Von daher ist auch mein anderer Wunsch zu verstehen, dass das Autorenfeld in der (sichtbaren) Größe anpassbar sein sollte, damit man keine Scrollorgien nach rechts machen muß (oder über die Tabelle gehen muß).


@raten: Äh...nein! Wenn ich vollständig eintippe MacDonald + Space oder , oder ENTER - dann hat jedes anständige Programm davon auszugehen, das ich auch MacDonald meine - da gibts dann auch nichts mehr zu raten. Was ich gemeint habe war ein programmiertechnischer Workaround - wenn es aus welchen Gründen auch immer nicht anders lösbar wäre, so könnte ein Doppelklick auf den Namen, was aktuell zu einer hinterlegten Markierung führt, von Citavi als Wunsch zu einer vollständigen Neudefinition interpretiert werden. Dh. im Hintergrund wird für diesen Titel dieser Autor gelöscht, und mit dem Überschreiben des hinterlegten Namens neu angelegt - in der nunmehr richtigen Schreibweise.


Das ganze passiert mir ja mit Akzenten auch nicht...wenn mir Rodriguez importiert wurde, sich der Autor aber Rodríguez schreibt, dann pfuscht mir ja Autocomplete auch nicht in die Überarbeitung hinein und macht nach meiner Änderung dann wieder Rodriguez daraus - selbst wenn ich Zeichenäquivalenz für die Suche definiert habe. Die Groß- und Kleinschreibung sollte genauso wie die Schreibung von Buchstaben mit diakritischer Zeichen gehandhabt werden.

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Und offensichtlich kennt die Datenbanktabelle Groß- und Kleichbuchstaben (=Unicodes) - sonst gäbe es das Problem ja gar nicht. Das kommt vielmehr daher, wie Citavi damit umgeht!

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Ich bin wirklich verwirrt von dieser Diskussion. Die Kapitalisierungsagnostizität des Mustervergleichs gegen die Personenliste ist ja gerade Voraussetzung dafür, dass der Import eines Namens, welcher einmal richtig in der Personenliste erfasst wurde, in Zukunft richtig erfolgt, wenn eine Datenbank falsche Groß-/Kleinschreibung hat. Dass dann auch Autocomplete die selbe Agnostizität hat ist denklogische Konsequenz. Ist ja der gleiche Mustervergleich gegen die gleiche Liste. Aber das ist ja kein Problem, denn man muss einfach beim ersten Import eines Namens mit falscher Kapitalisierung den Namen in der Namensliste ändern, und dann klappt es immer richtig. Die Umsetzung des Wunsches würde de facto dazu führen, dass es zu viel mehr Falschimporten kommt.

Noch mal betont: die Prämisse hier am Anfang, "(gleichzeitig merkt es dies aber beim Import scheinbar nicht, da ein MAX MUSTERMANN *nicht* durch einen ggf vorhandenen Max Mustermann ersetzt wird, sondern ein zweiter MAX MUSTERMANN angelegt wird)." stimmt schlicht und ergreifend nicht. Gerade dass es das erkennt ist der Grund für das "Problem", welches in Wirklichkeit kein Problem ist.

Wenn man wirklich wollte, könnte man übrigens alle Personen in der Personenliste, welche komplett großgeschrieben sind, einfach per Makro nach einem beliebigen Muster umbenennen, das ist trivial.

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" Äh...nein! Wenn ich vollständig eintippe MacDonald + Space oder , oder ENTER - dann hat jedes anständige Programm davon auszugehen, das ich auch MacDonald meine - da gibts dann auch nichts mehr zu raten." Excel verhält sich bspw. nicht so. Da ist Autocomplete auch agnostisch, bis man den kompletten String dupliziert hat. Leerzeichen oder Komma reichen nicht aus. Aber Excel muss auch nicht komplett agnostisch sein, weil es keinen Mechanismus hat, welcher gegen falsche Großschreibimporte schützt. Gerade das hat Citavi.

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Doch - genau das war mein Problem! Ich hatte eine Autor Max Mustermann bereits mit 7 Titeln in der DB, der hat auch keinen zweiten Vor- oder Nachnamen, und hatte nur diesen einen Eintrag. Kommt nun ein Import desselben Autors, und dieser kommt als MAX MUSTERMANN. Da wurde nur erstens nichts dynamisch korrigiert, sondern diese Autor - ohne etwaige weiter Namens, Punkte, oder sonstige Zeichen, genau so als Autor zu diesem Titel angelegt. Ich habe es nicht in der Namensliste überprüft, aber im Autorenfeld und in der Autorentabelle (klick auf blauen "Autor") stand MAX MUSTERMANN - dh. für mich davon auszugehen, dass nun MAX MUSTERMANN und Max Mustermann in der DB waren. Nun will ich MA MU auf Ma Mu ändern, und fange an im Autorenfeld zu tippen...alles scheint gut...ich überschreibe die ersten Buchstaben und das ganze Autocomplete...und wie ich fertig bin, spring wieder alles auf MA MU zurück!


Der Umstand, dass mir dies erstmalig bei einem Autor aufgefallen ist, der bereits in richtiger (Ma Mu) Schreibweise in meinem Projekt war, war für mich überhaupt der Auslöser, diesen Bug (ja, ich bleibe trotzig bei der Bezeichnung, denn ich kann hier kein Feature erkennen) wieder (nach 2009 in Citavi3 oder so) gemeldet habe.

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Genau das sag ich ja -Excel ist agonistisch, bis man den gesamten String dupliziert (eingegeben) hat. Soeben ausprobiert - ich tippe in eine Zelle MAX MUSTERMANN, dann tippe ich in die Zelle darunter M - wird mir MAX MUSTERMANN vorgeschlagen...ich tippe weiter...Max Muster... wir mir weiterhin Max MustrMANN vorgeschlagen. Wenn ich aber meine wunschgemäße Eingabe "Max Mustermann" vervollständige und mit "Enter" beende, dann akzeptiert Excel auch meinen neuen Max Mustermann, genau in der Zelle darunter!


Genau so sollte sich Citavi verhalten!

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Wenn beim Import ein Duplikat einer Person angefertigt wird, welches sich nur in der Kapitalisierung unterscheidet, würde ich das auch als Bug ansehen. Bei mir tut es das nicht. Aber entweder ist das eine ein Bug, oder das andere. Beides geht nicht.


Wenn Citavi Personenduplikate zulässt, welche sich alleine in der Kapitalisierung unterscheiden, sodann kann das fehlerhafte Importieren nicht mehr unterbunden werden. Dass das aber verhindert werden soll ist der Unterschied zu Excel. Und das finde ich ist ein Feature, kein Bug. Man mag das anders wollen, aber das macht es nicht zum Bug.

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Ich habe es gerade noch einmal probiert - es wir kein Duplikat angelegt, sondern durch den Import eines MAX MUSTERMANN wird ein bereits bestehender Max Mustermann überschrieben. Das geht auch bei einer händischen Titelerfassung, wenn man bei vorhandenem Max Mustermann in der Autoren Tabelle (Klick auf blau Autor) zuerst MAXax MUSTERMANNustermann eingibt und die Tablle wieder schließt, sie dann nochmal öffnet, und die Kleinbuchstaben löscht. Das führt dazu, dass der Max Mustermann durch einen MAX MUSTERMANN ersetzt wird. Und genau das dürfte beim Import passieren, auch wenn ein Name bereits vorhanden ist - ein importierter MAX MUSTERMANN überschreibt einen vorhandenen Max Mustermann.

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Dh. das Problem lässt sich eingrenzen darauf, dass 1.) offenbar nur eine Groß-Klein-Schreibweise eines Namen zulässig ist, obwohl es deren mehrere geben könnter. Und dass 2.) Importe (so wie manuelle Änderungen in der Tabelle oder Liste, wobei man in der Tabelle nicht sofort sondern nur schrittweise overriden kann) offenbar Prioriät vor vorhandenen gleichen (aber anders geschriebenen) Namen bekommen.

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Ich hab das versucht, indem ich aus der Zwischenablage einen Titel importiert habe, welcher im Bibtex-Format vorlag, bei dem der Autor komplett groß geschrieben war. Von dem Autoren waren mehrere Titel bereits vorhanden. Das Unterdrücken von anders kapitalisierten Autorenduplikaten funktionierte in dem Fall wie erwartet.

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Bei mir was das definitiv nicht der Fall - Titelaufnahme wurde über den Picker aus Firefox gemacht.

Ändert aber nichts am Problem, das vollständige Stringeingaben zu prioisieren sind --> "mei Eingob is ned deppert" (c) Mundl Sackbauer...

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Dann stimmen wir ab: ich bin dagegen, aus den genannten Gründen. Ich bin dumm, meine Eingaben auch. Mal sehen, was andere Nutzer sagen.

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Ich habe für das Problem "Änderung der Kapitalisierung eines bereits vorhanden Eintrags in der Personenliste nach Titelimport" mal einen eigenen Bugreport erstellt. Ob das hier ein Bug oder Feature ist, darüber mögen wir ja verschiedener Meinung sein, aber das mit dem Import sich die Kapitalisierung eines vorhandenen Autors ändert, kann eigentlich nur Bug sein, insbesondere da es sich ja offenbar nicht konsistent verhält.

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Danke! Habe dort schon etwas ergänzt.

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Hmm...also der Weg mit ESC nach dem letzten Buchstaben funktioniert nicht. Im Autorenfeld wird zwar der Name danach richtig als Max Mustermann angezeigt, sobald ich aber die Autorentabelle des Titels aufrufe steht dort wieder MAX MUSTERMANN, und wenn ich diese schließe, steht das auch wieder im Autorenfeld.

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Liebe Max,

haben Sie schon folgenden Weg ausprobiert?

Ihr Citavi-Projekt öffnen > Im Menü "Extras" wählen > "Add-Ons verwalten" > "Online", wenn Sie noch keines ausgewählt haben > "Autorennamen in Großbuchstaben korrigieren" > auf der rechten Seite des Fensters "aktivieren" wählen.

Ich hoffe, daß das hilft

Ein schönes Restwochenende wünscht Ihnen

Ihr Peter Bonekämper

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Hallo Peter,

ja, das Add-Onhabe ich natürlich, und verwende es gelegentlich auch, aber idR möchte ich Fehler dann beheben, wenn sie mir auffallen, was meistens bereits beim Import derartiger Titel ist.


lg

Max

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So sollte sich das Autocomplete meiner Meinung nach verhalten - siehe angefügtes Video (Excel aus Office 365).