Keine Titel-Platzhalter mehr in Citavi 6, warum nur?

Philipp J. hinzugefügt 15 Monaten her
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Guten Tag

Ich wollte heute Abend die Citavi 6 Version installieren und stellte mit Schrecken fest, dass Sie die Titel-Platzhalter abgeschafft haben. Darf ich fragen wieso Sie das machen? Damit geben Sie allen Nicht-Word und Nicht-Libreoffice Usern einen Tritt in den Hintern. Ich schreibe meine Artikel z.B. in "Scrivener" oder "Ulysses" auf MacOS und mache nur noch das Layout in Libreoffice. Die Platzhalter sind für meinen Workflow von vitaler Natur. Ohne Titelplatzhalter zwingen Sie mich quasi dazu auf ein anderes Bibliografiersystem umzusteigen. Ist das wirklich Ihre Absicht? Libreoffice und Word sind insgesamt gesehen sehr schlechte Schreibprogramme wenn es um vernetztes Denken, Flexibilität, Visualisierung der verschiedenen Schreibprozesse oder um erfassen von Metadaten geht. Word ist maximal ein schlechtes Layoutprogramm, wissen Sie das nicht? Ich finde Citavi ein sehr gutes Bibliographier-Programm und würde es eigentlich gerne weiterhin nutzen, gerade auch wegen der Wissensverwaltungsfunktion, die ist Klasse. Jedoch bin ich überhaupt nicht bereit von so was fantastischem wie "Scrivener" auf Microschrott umzusteigen. Sorry.

Freundliche Grüsse

Philipp Jakob

Kommentare (17)

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Guten Tag Philipp

Wir haben die Titel-Platzhalter-Methode nicht leichtfertig aufgegeben. Dazu ein Rückblick ...

Die Methode funktionierte unter zwei Voraussetzungen:

  1. In jedem Projekt gibt es eine eindeutige Laufnummer bei jedem Titel.
  2. Das Original-Dateiformat ist nicht binär, sondern Text mit "Tags" wie RTF oder ODT.

zu 1) Laufnummern konnte Citavi 5 gut verwalten. Mit Citavi 6 gibt es aber nun die Cloud-Projekte. Die bringen eine Komplikation mit sich: Ein Projekt kann asynchron von mehreren Personen bearbeitet werden (Titel löschen oder hinzufügen). Die Eindeutigkeit der Laufnummern lässt sich nur sehr aufwändig (d.h. mit einer erheblichen Performance-Einbuße) gewährleisten.

zu 2) Die Laufnummer-Ersetzung im Original-Dateiformat ist sehr komplex, da Absatzformate, Positionen, lokale Formatierungen und vieles mehr berücksichtigt werden müssen. Bei OpenOffice hat uns ein ungepatchter Fehler dabei auch noch Kummer gemacht, indem nach der Konvertierung Kursivierungen auf den Resttext übergingen. Add-Ins sind nicht nur für die Anwender komfortabler, sondern auch aus unserer Entwicklersicht produktiver und stabiler. Hinzu kommt, dass wir für 2018 Add-Ins für Textverarbeitungen planen, bei denen kein textbasiertes Dateiformat vorliegt (allerdings nicht Scrivener).

Freundliche Grüsse

Peter

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Vielen Dank fúr die ausführliche Antwort. Fakt ist und bleibt, dass ihr der ganzen Opensource-Community einen Tritt in den Hintern verpasst. Das ist politisch gesehen ein arges Statement. Weiter, wie kann etwas konfortabler sein, wenn ich es nicht mehr nutzen kann? Scheint irgendwie ein komisches Argument zu sein. Weiter, wie kann es sein, dass ich 2GB Daten in 2 Min. aus dem Internet laden kann, 8 Kern Prozessoren mit 3.2Ghz Leistung habe etc. und es zu erheblichen Leistungseinbussen kommt weil ich zweistellige Nummern synchronisieren muss? Vielleicht ist da der Wurm in eurer Datenbankarchitektur drin, nicht im Cloudgedanken. Schlussendlich ist es einfach nur schade und bedenklich. Es gibt sehr viele Forschende die auf Linux und mit verschiedensten Tools und Workflows arbeiten und Schweinereien wie Word höchstens noch zum layouten brauchen. Anstatt eure Software auf JVM z.B. via Scala zu portieren und so Platform-unabhängig zu machen, und sie Tool-unabhängig allen Usern zugänglich zu machen, macht ihr das was alle machen: ein weiteres Cloud-Tool für Microsoft Produkte. Vielen Dank, tschüss Citavi, hallo JabRef, ich hab dich vermisst...

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So, ich hoffe mal, das ist der richtige Ort hier (habe im Forum keinen besseren gefunden) und jemand von Citavi liest es: Auch ich finde Citavi 6 ohne Platzhalter un-verwendbar, nachdem ich es jetzt ein paar Tage ausprobiert habe. Mit dem Citavi AddIn für Word kann ich nicht arbeiten, das Einfügen von Literatur als Felder ist für mich wahnsinnig unpraktisch und einschränkend. Ich werde jetzt erst mal auf Citavi 5 zurück umsteigen, aber auf Dauer ist das natürlich keine gute Lösung.

Freundliche Grüße

Christoph

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Lieber Philipp,

ich verstehe deine Verärgerung, mir geht es genauso. In diesem Thread kann dafür gevoted werden, dass Citavi ein Add-On für Scrivener entwickelt. https://help.citavi.com/en/topic/vote-here-if-you-want-a-citavi-add-on-for-scrivener

Wenn genügend Leute dafür voten, könnte da Bewegung reinkommen.

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Hi, es müsste nicht mal ein Plugin sein, dass das nicht rentiert sehe ich ein. Aber eine Funktion rauszunehmen, die alles neben Microsoft Word ausschliesst ist schlichtweg dumm. [Flaming von Forenmoderation gelöscht]. Ich hab unterdessen eine Lizenz für Bookends gekauft. Bin zufrieden, funktionniert bestens mit Scrivener usw. Beste Grússe, Philipp

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Fachlich begründete Kritik ist immer willkommen, auch wenn sie hart formuliert ist. Ansonsten gilt in diesem Forum eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Flaming.

Neben Word unterstützt Citavi aktuell mehrere TeX-Editoren. Weitere Alternativen zu Word sind in Vorbereitung, aber in diesem Jahr nicht spruchreif.

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Ich weiß ja nicht, was die jungen Leute heutzutage so machen, aber zu meiner Zeit (Abgabe vor drei Jahren) hat man die ganze Dissertation in LaTeX noch im Texteditor geschrieben, ohne WYSWYG; WYSWYG sah da so aus, wenn ich fünf-zehn Minuten gewartet habe, bis Latexmk fertig war. Und da unterstützt Citavi dann ja nicht nur ein "paar TeX-Editoren", sondern jeden Editor. Insofern verstehe ich nicht so ganz, wie etwa Jabref was das anbelangt eine bessere Alternative sein soll, denn was Jabref an Unterstützung anbietet, hat Citavi auch, und darüber hinaus noch mehr: wahrscheinlich, wenn man die Kirche mal im Dorf lässt, und ohne, dass ich will, dass das Citavi-Team sich auf seinen Lorbeeren ausruht, würde ich Citavi sogar nutzen, wenn es gar kein Zitationsmanagement anbieten würde (man würde es aufgrund meiner Forentätigkeit wahrscheinlich nicht vermuten), alleine weil der Großteil der Arbeit für mich die Arbeit an einzelnen Titeln und die Erfassung des Wissens daraus ist, und für mich war der Grund, warum ich mich dann für Citavi entschieden habe der, dass was das Wissensmanagement angeht, ich nichts vergleichbares gefunden habe. Erstellung, Kategorisierung, Verschlagwortung, Ordnung einzelner Wissenselemente aus einer PDF heraus ist mein täglich Brot. Was das Erstellen von Referenzen angeht, da mag es für bestimmte Konstellationen (nicht unbedingt TeX, und m.E. nicht in Word) bessere Alternativen geben, aber selbst dann könnte man zweigleisig fahren: Wissen in Citavi verwalten, und gleichzeitig Referenzen in einem anderen Programm.


PS: Nur damit das klar ist – es gibt auch Einsatzfälle, für die Jabref besser ist, etwa wenn man einen portablen, flotten Bibtex-Manager sucht.

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@Mark: nun, aber bringt doch Nutzer*innen von LO/OO dann auch nichts, oder?

Wer kann außerhalb bestimmter Disziplinen schon LaTeX? Mal eben abgeeignet hat man das sich nicht. Habe erste Schritte unternommen und damit wuchs der Respekt vor dem notwendigem Pensum, bis man LaTeX gut nutzen kann, auch wenn das alles vielversprechend klingt. Bis zu einer Diss ist es dann vielleicht so weit, aber dass ist eher ein Thema für den Ruhestand.

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Ich möchte hier nicht Rum-Ideologisieren, sondern die Sicht bzw. die praktischen Fragen einer gerade etwas verzweifelten Doktorandin darstellen:

Ich arbeite seit Jahren mit Citavi und seit ein paar Monaten mit Scrivener. Ich habe zuvor immer mit dem Word-Add-In gearbeitet und war auch zufrieden. Für das "große" Projekt Diss ist aber Word total unpraktisch und Scrivener bietet die besseren Funktionen. Trotzdem bin ich nur zu Scrivener gewechselt, weil ich wusste, dass die Citavi-Platzhalter funktionieren (denn ich wollte ja nicht, dass die jahrelange Arbeit an Literatur zusammen suchen, auswerten und sortieren umsonst war). Jetzt entdecke ich gerade hocherfreut, dass mit Citavi 6 und der Citavi Cloud endlich mein anderes großes Problem mit Citavi (an mehreren Rechnern UND offline arbeiten wollen) gelöst wäre - und ich kann es nicht nutzen, weil es keine Platzhalter mehr gibt (und ich inzwischen auf Scrivener nicht verzichten mag).

Solange Citavi sich nicht überzeugen lässt und eine Lösung anbietet, sehe ich für mich persönlich zwei Varianten:

- Bei Citavi 5 bleiben. Empfehlt ihr das, liebes Citavi-Team - oder kann ich dann irgendwann Probleme kriegen?

- Auf Citavi 6 upgraden und wie in guten alten Tagen (als das Word-Add-In noch ziemlich schlecht war) nur das Literaturverzeichnis von Citavi erstellen lassen und die Verweise im Text händisch machen. (Oder vielleicht am Ende die ganze Arbeit in Word ausgeben und die Verweise durch das Add-In ersetzen - auch nervig und schwer händelbar, weil man ja zwischendurch auch einzelne Kapitel lesen will etc.)

Oder hat noch jemand bessere Vorschläge?

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Ich kenne das, dass Word in den älteren Versionen durchaus Probleme hatte, wenn es mehr als 50 Seiten wurden. Das kann ich aber in letzter Zeit nicht mehr feststellen. Ich habe häufiger Dokumente mit ≥ 250 Seiten, zahlreichen Nachweisen, Grafiken etc. und keinerlei Probleme mehr. Da ich aber ausgewiesen paranoid bin, lege ich meine Dokumente in die NextCloud und speichere zwischendurch fleißig ab. Sollte Word denn doch mal spinnen, greife ich einfach auf die letzte funktionstüchtige Version in NextCloud zurück. Für deren Aktualität bin ich dann schlicht selbst verantwortlich. Aber alle paar Minuten mal Strg+S drücken, das kriege ich gerade noch hin.

Es sei noch gesagt, dass Citavi vor Dropbox und Konsorten warnt, was die Datenbank betrifft. Interessanterweise hat Susanne das auch auf Word-Dokumente ausgeweitet. Hier folge ich aber nicht der Empfehlung, weil die Abwägung zwischen Versionierung und einer bislang bei mir noch nicht aufgetretenen "Beschädigung" zugunsten von NextCloud gesprochen hat. Und die NextCloud liegt auf meinem eigenen Server, deshalb bin ich da ruhiger als bei Dropbox etc.

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"Ich kenne das, dass Word in den älteren Versionen durchaus Probleme hatte, wenn es mehr als 50 Seiten wurden. Das kann ich aber in letzter Zeit nicht mehr feststellen. Ich habe häufiger Dokumente mit ≥ 250 Seiten, zahlreichen Nachweisen, Grafiken etc. und keinerlei Probleme mehr."

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das eine Antwort auf meinen Kommentar sein sollte - falls ja: Mein Problem mit Word ist weniger, dass es langsam wird bzw. abstürzt bei großen Dokumente, wie es früher der Fall war, sondern die Unübersichtlichkeit. Scrivener ist einfach mit seinem Funktionsumfang deutlich besser, um komplexe Schreibaufgaben zu bewältigen. Auf diese Funktionen möchte ich nicht mehr verzichten.

Daher wiederhole ich nochmal meine Frage an Citavi: Kann ich "gefahrlos" bei Citavi 5 bleiben?

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Ja.

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Danke. Das beruhigt mich erstmal sehr.

Ich fände es trotzdem toll, wenn es in Zukunft ein Scrivener-Add-In geben würde und ich dann auch auf Citavi 6 umsteigen könnte!

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Die Zusicherung, dass man bei Citavi 5 (hoffentlich langfristig) bleiben kann ist doch schon mal gut. Das war auch immer meine Frage. Ich habe mal die Unterschiede zwischen den Versionen 5 und 6 verglichen und festgestellt, dass ich kaum Vorteile habe, da ich die Cloud nicht benötige und sonst keine Vorteile entdeckt habe. Oder gibt es außer der Cloud Vorteile gegenüber 5?

Ich nutze Platzhalter nicht in Scrivener, sondern in einer Vielzahl von Programmen (Concept Maps), um später Zitate etc richtig der Literatur inkl. den Seiten zuordnen zu können. Mit Citavi 6 müsste ich die Seitenzahlen dann manuell hinzufügen?


Stimmt: Mit Word kann ich große Schreibprojekte einfach nicht schreibend angehen, nicht wegen der mittlerweile recht guten Layoutmöglichkeiten, sondern weil ich diese unendliche Linerarität eines langen Textes unübersichtlich finde, da sind Scrivener und vergleichbare Software weitaus besser zum Strukturieren, schnelles Verschieben und fixes Ideen sammlen und aufschreiben geeignet.

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Hallo Armin,

die weiteren Neuerungen in Citavi 6 finden Sie im Handbuch.

Da es in Citavi 6 kein Platzhalter-Verfahren mehr gibt, nutzen Sie bitte für Nachweise in anderen Programmen als Word weiterhin Citavi 5. Die Alternative wäre, kopierte Zitate (inkl. Seitenzahl) einzufügen. Wir zeigen das mögliche Vorgehen in diesem Video am Beispiel von PowerPoint.

Viele Grüße

Jana

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Auch ich vermisse die Möglichkeit Referenzen per Platzhalterfunktion in anderen Programmen einzufügen. Da die alte Platzhalterfunktion nun aber anscheinend nicht mehr praktikabel ist, möchte ich kurz auf die Implementierung der Platzhalterfunktion bei Zotero hinweisen, die ja ohne Laufnummern auszukommen und auch in der Cloud funktionsfähig zu sein scheint: https://zotero-odf-scan.github.io/zotero-odf-scan/

Vielleicht wäre so etwas eine Lösung?


Viele Grüsse

Denis

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Das Problem ist ja nicht die Laufnummer per se sondern die Sicherstellung einer eindeutigen ID und die nutzt ja auch jenes Zotero Plugin, im Beispiel unten ist die ID "zu:2433:WQVBH98K"

{ | Smith, (2012) | | |zu:2433:WQVBH98K}
Und auch die Cloud ist nicht das Problem, denn die hilft ja eigentlich bei der "Vereindeutlichung" der IDs, aber eben nur, wenn man *nur* in der Cloud arbeitet. Citavi erfordert aber nicht, dass alle Anwender online sind sondern lässt die Nutzer offline gehen und verliert dadurch die Kontrolle (wenn man das so sagen kann).

Was sich allerdings durchaus bewerkstelligen ließe (und ich bin mir nicht sicher, ob Zotero auf diese Weise arbeitet oder nicht, ist aber auch egal), ist dass die ID eines Titels erst in dem Moment erstellt wird, wenn der Titel das erste Mal zitiert wird. Da die Eindeutigkeit der ID nur in eine Richtung gegeben sein muss, macht es nichts, wenn zeitgleich ein anderer Nutzer für denselben Titel eine andere ID erstellt. Beim Parsen des Textes wird Citavi beide IDs demselben Titel zuordnen können und intern als identisch behandeln. Das schlimmste was passieren kann, ist, dass der andere Nutzer mir seinen Text schickt und ich Ihn in das Hauptdokument integriere bevor unsere beiden Datenbanken über die Cloud wieder synchronisiert sind. In dem Fall wüsste mein Citavi mit dem der ID meines Kollegen nichts anzufangen und würde sich beschweren (wie auch Version 5 es bei einem fehlerhaften Platzhalter tut). Das lässt sich dann doch recht einfach lösen.

Man könnte jetzt noch einwenden, dass es ja passieren kann, dass Citavi bei der ID meines Kollegen doch nicht meckert, weil diese nämlich zufällig mit einer von mir kreierten ID übereinstimmt. Dann wäre der Schaden in der Tat groß, weil ja unbemerkt der falsche Titel zitiert würde. Wenn die IDs aber zufallsgeneriert werden (wie das bei Zotero der Fall zu sein scheint), dann wäre ein solcher Unfall schon bei sehr kurzen IDs extrem unwahrscheinlich.

Zufallsgenerierte IDs sind aber nicht sonderlich "hübsch" bzw. benutzerfreundlich. Ich würde daher eine von mehreren alternativen Lösungen vorziehen. Eine habe ich bereits hier erläutert. Es bleibt dabei aber erforderlich, dass die Kolleg_innen sich absprechen. Will man die damit verbundene Möglichkeit menschlicher Fehler ausschließen, würde ich folgendes vorschlagen: die im Platzhalter verwendete ID wird aus zwei Komponenten zusammengesetzt: einer (eindeutigen) Nutzer-ID (zwei hexatrigesimale Ziffern dürften genügen) und eine Laufnummer. Wenn mein Kollege also offline und zeitgleich mit mir dieselbe Laufnummer vergibt, dann lassen sich seine Titel dennoch weiterhin von meinem unterscheiden, das ja sein Kürzel davorsteht.

Das hätte sogar den zusätzlichen vorteil, dass man bei mehreren Autoren immer weiß (bzw. herausfinden kann), wer welchen Verweis eingefügt. Das ist etwa hilfreich, wenn man einen Text kürzen muss und nicht absolut notwendigen Verweise rausnehmen will (denn oft ist es nur einer der Autor_innen, der die Wichtigkeit eines Titels beurteilen kann: die, die den Verweis eingefügt hat).

tl;dr Wie wäre es, wenn Citavi Titelplatzhalter (bzw. die darin enthaltene ID auf folgende Weise generierte: die ersten beiden Ziffern repräsentieren den Nutzer der den Platzhalter einfügt, und die folgenden Ziffern repräsentieren den Titel. Damit wäre jegliche Verwechslungsgefahr gebannt, Einfacher zu implementieren wäre vermutlich das bisherige (v5) Verfahren beizubehalten und lediglich die "Laufnummern" zufällig zu generieren.

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