Handhabung von Anmerkungen/Annotationen in PDFs in Cloud-Projekten

Christian B. hinzugefügt 22 Monaten her
unbeantwortet

Ich habe PDF-Anhänge in den Cloud-Projekten.

Ich markiere in der Citavi-Vorschau Text in der PDF gelb (Y).

Um sicher zu gehen, dass es gespeichert und synchronisiert wird, hab ich das Projekt geeschlossen und wieder geöffnet.

In der vorschau ist die gelbe Markierung weiterhin sichtbar.

Öffene ich die PDF (von Citavi aus) mit dem Adobe Reader sehe ich keine Markierung.


Das würde ich so nicht erwarten.


Anders herum ist nämlich das Problem bei Cloud-Projekt-PDF-Dateien, dass Adobe diese ne selbstständig in dem temporären Ordner (den Citavi anlegt) abspeichert. Sondern ich muss diesen erst umständlich suchen, um sicher zu sein, dass nach dem Speichern und Schließen der PDF diese auch wieder in die Cloud zurück synchronisiert wird.


Gibt es da nicht eine komfortablere Lösung?


Vielleicht wäre es am einfachsten, wenn Citavi die Cloud-PDFs lokal in einem leicht auffindbaren und immer gleich benannten Ordner-Pfad speichert.


Grundsätzlich würde ich die Bearbeitung mit einem externen PDF-Reader (z.B. Adobe) der Citavi Vorschau vorziehen. Im Notfall würde ich aber auch die Citavi-Vorschau nutzen, sofern dortige Markierungen dann auch tatsächlich im PDF landen und für externe Reader ebenso lesbar wären.

Antworten (11)

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Hallo Christian

Vielen Dank für Ihre Frage!

Die gelbe Markierung ist nur innerhalb von Citavi gespeichert, jedoch nicht in der PDF-Datei selbst.

Erst nach dem Export der Annotation sind diese auch außerhalb von Citavi in externen PDF-Readern sichtbar. Dazu muss die PDF-Datei eines Cloud-Projektes zusätzlich lokal gepeichert werden.

Insbesondere bei Cloud-Projekten raten wir dazu, die Annotation nach dem Import der PDF-Datei in das Cloud-Projekt nur innnerhalb von Citavi vorzunehmen.

Da Sie die Bearbeitung mit externen Readern bevorzugen, wäre ein lokales Projekt besser geeignet für Ihren Workflow.

Falls Sie aber im Team oder an mehreren Rechnern mit Ihrem Cloud-Projekt arbeiten möchten, möchte ich Sie um etwas Geduld bitten.

Wir werden mit der kommenden Version von Citavi eine Option ergänzen, lokale PDFs mit einem Cloud-Projekt zu verknüpfen (ohne dieses in der Cloud zu speichern).

Viele Grüße

Jana

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Hallo Jana,

danke für die schnelle Antwort.

Das nennt man Locked-In Effekt und ist keine Lösung.

Ein lokales Projekt ist in diesem Fall keine Verbesserung meines

Workflows. Wir sind ein Team und jeder nutzt andere Reader.

Ich sehe nicht ein, warum Citavi an dem Punkt sein eigenes Süppchen

kocht, anstatt sich an die "Standards" hinsichtlich PDF-Annotationen zu

halten? Können Sie auf diesen Punkt eingehen?

Das ist definitiv keine Lösung. Ein Cloud Projekt benötigt auch

Cloud-PDFs.

Wie bereits erwähnt, wäre die einfachste Lösung, wenn Citavi beim

"Öffnen mit Adobe" von Cloud-PDFs, diese temporär in immer dem selben

leicht zugänglichen Ordner speichert. Dann kann ich mit Adobe dort auch

wieder zurückspeichern und bei Schließen synced Citavi das wieder in

die Cloud.

SG

Buhtz

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Hallo Herr Buhtz

Danke für Ihre Rückmeldung.

Ihre PDFs werden keinesfalls in Citavi eingeschlossen, Sie können sie jederzeit exportieren inkl. Ihrer in Citavi erstellten Annotationen. Nur die komfortable Interoperabilität mit externen PDF-Tools ist in Cloud-Projekten eingeschränkt.

Da die Arbeit mit externen PDF-Tools aber ein wichtiger Teil Ihres Team-Workflows ist, wäre ein DB-Server-Projekt besser geeignet.

Viele Grüße

Jana

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Hallo Jana,

der Aufwand für ein DBServer ist zu groß, nur um das PDF-Problem zu

umgehen - das IMO ein Bug ist.

Und genau das verstehe ich technisch nicht. Bin selbst Entwickler und

kann das nicht nachvollziehen.

Eigentlich will ich ja die Citavi-Vorschau eh nicht nutzen. Das war ja

nur ein Workaround dafür, dass ich extern geöffnete Dokumente nicht so

einfach wieder zurückspeichern kann, da Citavi diese temporär in einem

tief "versteckten" Ordner hält, den sich Adobe (wegen eines Bugs) nicht

merkt.

Also wie wäre es mit meinem Vorschlag eines temporären Ordners?

SG

Christian Buhtz

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Hallo Herr Buhtz


Es ist kein Bug, sondern die Konzeption der PDF-Bearbeitung in Cloud-Projekten unterscheidet sich von Ihrer Erwartung.

Sie möchten ein Cloud-Projekt als "Transportcontainer" für PDF-Dateien nutzen, die Sie in externen PDF-Programmen bearbeiten.

Diese Bearbeitung soll sowohl vor dem Upload des PDFs in das Cloud-Projekt, als auch danach stattfinden.


Bearbeiten Sie eine PDF-Datei, die in Ihrem Cloud-Projekt gespeichert ist, wir diese lokal gecached.

Wenn Sie die Textmarker-Funktion Ihres PDF-Programms bei dieser PDF-Datei nutzen, werden Ihre Markierungen als Unterstriche in Citavi gezeigt.

Sie müssen diese aber erst in Citavi Annotationen umwandeln, damit die Änderungen mit der Cloud synchronisiert werden.

Andernfalls müssten Sie die PDF-Datei neu abspeichern und neu in das Cloud-Projekt hochladen.


Es könnte für Ihr Team eine Lösung sein, die PDF-Datei nicht in Citavi zu speichern, sondern bei einem Cloud-Speicher-Dienst.

Den Link zu der Datei tragen Sie unter dem Reiter "Titel" als Internetadresse ein.


Warum möchten Sie die in Citavi verfügbaren Annotationswerkzeuge nicht nutzen?

Welche Funktion vermissen Sie, dass Sie Ihren externen PDF-Reader bevorzugen?


Viele Grüße

Jana

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> Warum möchten Sie die in Citavi verfügbaren Annotationswerkzeuge

Gute Frage. Hier kommen wir zum Locked-In. Die Citaiv-Annotationen kann

ich nur in Citavi sehen. D.h. jedes Team-Mitglied und darüber hinaus

wäre gezwungen Citavi zu nutzen.

Ein expliziter Export von Annotationen hilft hier nicht, weil es ein

überflüssiger Schritt ist - an den auch nicht jeder im Team denkt.

Ich bevorzuge extern, weil ich diese Annotationen überall lesen kann.

Auf jedem Reader unter jedem Betriebssystem. Außerdem ist der

AdobeReader bei Annotationen effizienter. Beispiel: Wenn ich ein Wort

markiere, wird mir neben dem Mauszeiger, sofort ein Button angeboten,

um das markierte gelb zu hinterlegen.

Bei Citavi muss ich die Maus schieben und klicken oder Y drücken. Aber

Citavi ist jetzt nicht die Anwendung, die man normalerweise mit

Tastatur steuert. Entweder nutze ich die Maus oder eine Tastatur -

nicht beides gleichzeitig in einer Anwendung; bin auch vim-User.

Evtl. rührt unser Mißverständnis daher, dass Citavi Annotationen noch

weiterverarbeitet? Es gibt da ja diverse Zitations-Funktionen usw.

Bisher habe ich das nicht genutzt. Aber auch da erschließt sich mir

nicht die Notwendigkeit einer Citavi-eigenen Annotation.

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Ich glaube, der Ausgangspunkt ist der, dass die Annotationen einen Zweck haben: die vereinfachte Erstellung von Wissenselementen in Citavi, und damit verbunden ggf. die Verknüpfung von Wissenselementen mit Stellen der PDF. Ausgangspunkt ist aber eben das Wissenselement. Annotationen in der PDF können bestimmte, elementare Funktionen nicht. Beispielsweise sind diskontinuierliche oder seitenübergreifende Annotationen nicht möglich. Citavi kann auch nur schwer ein Wissenselement mit mehreren PDF-Annotationen verknüpfen, weil es keine garantierte persistente Option gibt, dass PDF-Annotationen eindeutig identifizierbar erhalten bleiben. Ein bisschen mehr findet sich in diesem alten Thread.

Es wäre also wohl wirklich besser, wenn es einem um PDF-kompatible Annotationen, nicht aber um die Wissenselemente geht, den Anstrich in einem externen Editor zu machen (insbesondere, da sich diese Highlights notfalls immer noch flott per AddOn in Wissenselemente umwandeln lassen). Da ist dann aber in der Tat das Problem, dass Adobe-Bug beiseite Citavi Änderungen an den lokalen Kopien der Anhänge nicht in die Cloud zurücküberträgt (finde das Posting nicht mehr, in dem ich das bereits bemängelt habe).

Dieses Problem würde sich aber erledigen, wenn in einer zukünftigen Variante PDFs in einem Cloud-Projekt lokal gespeichert werden können. Dann kann man diese nämlich einfach in einem Ordner speichern, welcher ebenfalls per Cloud-Anbieter (aber halt nicht die Citavi-Cloud) zwischen allen Team-Mitgliedern synchronisiert wird, und dessen Pfad auf jedem PC identisch ist.

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Danke für die Erläuterung. Das erklärt Ihr Festhalten an der aktuellen

Funktionalität.

In dem Fall wäre beiden Lagern, am besten geholfen, wenn beim cachen

von Cloud-PDFs diese immer im selben gut zugänglichen und merkbaren

Ordner (z.B. ~/Documents/citavi-cache) landen.

Dann kann man sie schneller mit Adobe wieder speichern.

Adobe hat nämlich den Bug, dass es sich den Pfad von geöffneten

Dokumenten nicht merkt bzw. beim Speichern diesen nicht nutzt und

stattdessen nach einem Pfad fragt (so wie bei "Speichern unter"). Und

selbst dabei den Ursprungspfad nicht mal als Vorschlag präsentiert.

Total nervig.

Aktuell "löse" ich das so:

- Wenn das PDF im Adobe offen ist, gehe ich in die "Eigenschaften"

- Dort ist der Dateipfad zu sehen und beim Click geht der Dateimanager

auf

- im Dateimanager kopiere ich mir den Pfad aus der Adresszeile

- diesen nutze ich dann später beim Speichern

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Das Speichern in einem leicht zugänglichen Ort als solches bringt nichts, da die Änderungen an der lokalen Kopie der PDF von Citavi nicht in die Cloud synchronisiert werden.

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Tatsächlich. Hab ich auch gerade gemerkt. Und Stunden an Arbeitszeit verbrannt.


Das muss langfristig gelöst werden. PDF-Annotationen (nicht die

Citavi-eigenen) von externen Readern müssen irgendwie auch bei Cloud-Projekten funktionieren.


Die Citavi-Annotationen sind aus den bereits genannten Gründen für mich keine Lösung.

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Ich habe hierzu einen FeatureRequest mit einem Workaround geöffnet.

FeatureRequest: "Anhang tauschen" in Cloud-Projekten (citavi.com)

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