Dokumententyp Markeneintragung im DPMAregister

Nina K. hinzugefügt 2 Jahren her
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Hallo liebes Citavi-Team,

in meiner Arbeit geht es um Marken.

Hier möchte ich gerne auch Markeneintragungen, welche im DPMAregister eingetragen sind zitieren bzw. auf diese verweisen. Ich bin mir leider unsicher, welchen Dokumententyp ich dafür verwenden soll. Es gibt zwar die Variante Patent, jedoch ist die Anmeldung bzw. die Informationen zu den Marken eigentlich kein Patent.

Könnt ihr mir hier weiterhelfen?

Besten Dank und viele Grüße,

Nina

Antworten (4)

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In solchen Fällen kommt häufig der Hinweis: "am besten da eintragen, wo der Output am nächsten kommt". M.E. ist das fürchterlicher Rat. Niemals, niemals, niemals vom Output her denken. Es ist ja gerade der Sinn von Citavi, Datenerfassung und Ausgabe zu trennen um Daten zitationsstilunabhängig verwenden zu können.

Die wahre Frage ist: welche bibliographischen Daten gibt es, welche eine Marke hat (Registrierungsdatum? Inhaber? Markennummer? Markenamt? Markentyp (WIPO? national?) und dann gucken, welcher Typ dem am nächsten kommt. Da landet man dann wahrscheinlich doch wieder beim Patent (was ja im Wortsinne nicht einmal falsch ist). Da trägt man dann die Daten ein. Im nächsten Schritt würde ich dann gucken, ob es – bei Betrachtung der bibliographischen Daten – ein Datum gibt, welches sich zur automatischen Unterscheidung von (Erfindungs-)Patenten und Marken(-patenten) nutzen lässt. Wenn nicht, dann einfach ins Notizfeld "Marke" schreiben. Und dann im letzten Schritt die Bedingungen auf Grundlage des Unterscheidungskriteriums so anpassen, dass für Marken ein eigenes Vorlagenset greift, falls eine Darstellung gewünscht ist, welche sich von den Patenten unterscheidet.

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Dem: "Niemals, niemals, niemals vom Output her denken." würde ich durchaus widersprechen. Die Entscheidung dafür oder dagegen sollte nach der Prüfung von Aufwand und Ertrag erfolgen. Es kommt also wie so häufig (immer?) "auf den Kontext an", sprich die jeweiligen Bedingungen.

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Wenn man jetzt weiß, daß man die Daten nie wieder verwendet, klar, dann kann man das machen. Dann kann man sich aber auch Zitationsstile sparen, und alles in ein Freitextfeld eintragen oder von Hand machen.

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Aus meiner Support-Erfahrung kann ich beisteuern, dass Citavi die meisten Zitierfälle mit seinen Dokumententypen und zugehörigen Fällen abdeckt - aber eben nicht alle. Es gibt immer wieder Fälle, in denen Citavi keinen passenden Dokumententyp anbietet.

Aus Entwicklersicht geht es dann um die Entscheidung, welche Dokumententypen und -felder es "wert" sind (der Aufwand ist enorm), bei einem Upgrade ergänzt zu werden. Es gibt eine Reihe von Kandidaten, über die wir schon entschieden haben, diese zu ergänzen (z.B. der Klassiker "Lexikonartikel", aber auch weitere).

Aus Kundensicht sind solche langwierigen Prozesse (Entscheidung > Umsetzung) unbefriedigend. Es wird eine kurzfristige Lösung verlangt. Das kann ich gut nachvollziehen.

In dieser Situation habe ich als Kunde nur zwei Alternativen: Entweder ich erfasse die Daten in Citavi mit möglichst wenig Kompromissen und nutze den Zitationsstileditor, um die gewünschte Ausgabe zu erzwingen. Oder ich manipuliere die Daten in Citavi so, dass der von mir genutzte Zitationsstil ein gutes Ergebnis bringt.

Wenn es wenige Datensätze betrifft, das angelegte Projekt allein für eine Publikation dient und ich alleine für die Daten verantwortlich bin, ist das zweite Vorgehen im Hinblick auf Aufwand und Nutzen in meinen Augen durchaus legitim.

Freundliche Grüsse

Peter

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