Datei verschieben auch bei Cloud-Projekten als Option

Jan J. hinzugefügt 8 Monaten her
abgelehnt

Liebes Citavi-Team,


wenn ich in einem lokalen Projekt im Titelreiter eine Datei hinzufüge, habe ich im sich öffnenden Datei-Dialog die Option, die Datei zu kopieren, oder zu verschieben. Ich hätte diese Option auch gerne bei Cloud-Projekten. Ich sehe schon ein, dass die Datei in dem Sinne nicht "verschoben" wird, da sie nicht von einem Ordner in einen anderen geht (na gut, eigentlich schon, sie landet ja im Cache). Aber der Workflow ist so, dass ich Dateien aus Datenbanken herunterlade mit dem einzigen Zweck, sie in Citavi einzupflegen. Ich habe gar kein Interesse daran, die ganzen Kopien im Downloadordner zu behalten, und so muss ich sie alle einzeln manuell löschen.


Beste Grüße

Jan Jakob

Kommentare (7)

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Lieber Jan Jakob,

da beim Kopieren einer PDF-Datei in ein Cloud-Projekt eine Komprimierung der Datei stattfindet, können wir diese Option leider nicht anbieten. Das Original sollte unverändert erhalten bleiben.

Angenehmer für Ihren Workflow wäre es, wenn der Umweg über den Download-Ordner übergangen werden könnte - jedoch gelingt es nicht bei jedem Anbieter die PDF-Datei direkt über "Volltexte finden" abzurufen.

Viele Grüße

Jana

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Liebe Jana,

Vielen Dank für Ihre Antwort. Wenn ich aber die PDF über Volltext abrufen in das Projekt schiebe, habe ich doch auch nur eine komprimierte Fassung. Da sehe ich den Unterschied nicht so Recht. Wenn die ganze Idee ist "Citavi-Cloud-Projekte sind nicht verlustfrei, also wollen wir den Nutzer  zwingen, die Originale zu archivieren", dann sollte Citavi auch beim Abrufen des Volltextes dem Nutzer das Original in den Downloadordner schieben, und, was m.E. noch viel wichtiger ist, dann muss es auch eine Funktion anbieten, mit der die Originale parallel zum Projekt verwaltet werden können, also einen komplett parallelen lokalen Citavi-Attachment-Ordner anbieten. Ich wage zu prognostizieren, dass niemand sich die Mühe macht, die Originale von Hand nebenbei zu verwalten.

Eine persönliche Anmerkung: für mich hat sich dieser Beitrag insofern gelohnt, als dass dadurch die Problemstellung für mich wieder ins Bewusstsein sein gekommen ist. Ich weiß: ich schaffe es nicht, die Originale immer von Hand zu organisieren und zu archivieren (mal abgesehen davon, dass das dann auch den doppelten Festplattenplatz einnimmt). Ich möchte aber, dass meine PDfs verlustfrei bleiben. So muss ich wohl doch auf das Cloud-Projekt verzichten.

Beste Grüße

Jan Jakob

On Wed, Apr 11, 2018, 21:56 Citavi Team, <support@citavi.useresponse.com> wrote:

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Lieber Jan Jakob,

Die Komprimierung wird bei den meisten professionellen PDF-Dateien nicht ins Gewicht fallen, sprich optisch nicht auffallen.

Diese Funktion der Optimierung hatten wir für den Fall von selbst-gescannten PDF-Dateien, die häufig sehr groß geraten, integriert.

Wenn Sie das nicht möchten, können Sie eine PDF-Datei auch unkomprimiert hochladen.

Klicken Sie dazu auf den kleinen Pfeil in der Schaltfläche Lokale Datei. Wählen Sie dort die Option PDF unkomprimiert hochladen.

Nun zum fehlenden Verschieben einer Datei in Cloud-Projekte:

Wir wollen den Nutzer nicht "zwingen" die Originale aufzubewahren. Durch das Kopieren nimmt die Cloud aber nichts vom lokalen PC (unabsichtlich) weg.

Diese Sicherheit empfinden wir als wichtig. Außerdem ist es eine zusätzliche Sicherung, da es bei Cloud-Projekten keinen Recycle-Bin (für PDF Attachments) gibt.

So muss man zwei mal aktiv löschen, bis die Datei wirklich weg ist: aus dem lokalen Ordner und dem PDF-Cache.

Landen die PDFs vom Anbieter im Download-Ordner, finde ich die Lösung einfach: auch ich lösche den gesamten Inhalt des Ordners regelmäßig, am liebsten Freitag abends :-)

Bei der Suche nach Volltexten in Citavi ist es ein anderer Fall: Citavi bekommt den Auftrag, die Dateien zu finden, da ich nicht selbst die Seiten der Verlagsanbieter aufrufen möchte.

Deshalb habe ich die Originale nie gesehen bzw. auf meinem Rechner gespeichert.

Nur zur Problematik des Löschens bei diesen PDFs: wir arbeiten bereits an einem integrierten, temporären Papierkorb.

Hatten Sie bei einem PDF-Dokument einen Unterschied zwischen einer komprimierten und einer unkomprimierten Datei festgestellt?


Schöne Grüße

Jana

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Liebe Jana,

Perspektivisch geht es mir darum, dass ich meine Literatursammlung, welche seit 15 Jahren im Aufbau ist, und auch bisher den Wechsel von Literaturverwaltungsprogrammen überlebt hat, wo der technische Fortschritt es erforderte, auch in 40-50 Jahren noch nutzen möchte. Das riskiere ich aber, wenn da alle paar Jahre Mal verlusthaft komprimiert wird, auch wenn im einzelnen Schritt der Verlust nicht so groß sein mag. 

Dass man das im Einzelfall ausschalten kann, ist wiederum für mich nicht soo hilfreich. Erstens hilft das nicht für die Dateien, welche durch Konvertierung eines lokalen Projektes in die Cloud kommen. Zweitens erfordert das wieder 100% Disziplin. Ich habe die nicht, das jedesmal für jeden Titel auszustellen.

Die Option Verschieben nicht anzubieten, würde ich schon zwingen nennen. Wenn man Verschieben statt Kopieren bewusst auswählt, ist das ja nicht unbeabsichtigt.

So wie Citavi ist, erzeugt es jedenfalls maximales Chaos. Es gibt drei Klassen von PDFs. Solche, welche ursprünglich mal in einem lokalen Projekt waren und nun in einem Archiv schlummern. Solche, welche der Nutzer von Hand runtergeladen auf, und wo er sich selber ein System ausdenken darf, will er verlustfreie Kopien archivieren,.und wo er von nun an alle PDFs von Hand verwalten muss. Und solche, welche Citavi runtergeladen hat, und bei denen der Nutzer, wenn er nicht selber aktiv wird und nochmal manuell runterlädt und manuell archiviert, gar keine verlustfreie Kopie hat. Wenn er die dann runtergeladen hat, fallen sie in die zweite Klasse, der Nutzer muss die verlustfreien PDFs selbst verwalten.

Jeder Nutzer ist anders, aber für mich ist das einfach zuviel Aufwand für etwas, was für mich eine zukunftskompatibel verlustfreie Sammlung meiner Literatur sein soll. Ich vertraue mir selber nicht genug, als dass ich mir für jeden Titel die Arbeit mache, das zu kompensieren, was Citavis Design mich zwingt, zu kompensieren, will ich eine saubere Sammlung verlustfreier PDFs erhalten.

Da vertraue ich dann doch wieder Citavis Stärken in lokalen Projekten.

Beste Grüße

Jan Jakob 

On Wed, Apr 11, 2018, 23:09 Citavi Team, <support@citavi.useresponse.com> wrote:

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PS: Vielleicht noch als Ergänzung - warum Citavi sich für das Komprimieren entschieden hat, kann ich ja schon verstehen. Wenn man bei PDFs nicht aufpasst, sind die ja schon ohne guten Grund viel zu groß. Und ich erwarte auch nicht, dass Citavi eine Software wird, die ganz nach meinem Wunsch ist. Von daher ist das ganze eher das Feedback eines Nutzers. Andere mögen es anders sehen, und noch erlaubt mir Citavi ja, im lokalen Projekt alles so zu haben, wie ich es will. Bin also mehr als zufriedener Nutzer, eher sogar enthusiastischer Weiterempfehler.

PPS: Bin jetzt Mal gespannt, an welcher Stelle diese Antwort stehen wird. Das ins-Forum-Schreiben-indem-man-auf-e-Mail-antwortet ist mir noch Neuland.

On Wed, Apr 11, 2018, 23:09 Citavi Team, <support@citavi.useresponse.com> wrote:

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Lieber Jan Jakob


Jeder Nutzer hat ein anderes System und Workflows:

Sie wissen, dass Citavi versucht jede und jeden so gut wie möglich zu unterstützen.


Deshalb sind wir auch sehr dankbar über Ihre Berichte zu Ihrem Workflow!


Wenn Sie mich fragen würden, welche Art von Citavi-Projekt ich aufgrund der Punkte, die Ihnen wichtig sind, für Ihr Ziel "Lebens-Literatursammlung" empfehlen würden, würde ich auch sagen: lokales Projekt.

1. Die PDFs liegen unbearbeitet auf dem eigenen Rechner. Sie entscheiden, wo.

2. Sie verschieben Ihre PDFs in Citavi und sie sind raus aus dem Download-Ordner - wenn Sie die Entscheidung dazu getroffen haben.

3. Alle Dateien sind zusammen im Projektordner, Sie können leicht auch mit anderen Programmen darauf zugreifen und "sehen", was im Hintergrund passiert.


Dann gibt es aber auch ganz andere Workflows:

Ich möchte eine Seminararbeit in einem Studierenden-Team schreiben. Ich nutze keine hochauflösenden PDFs (die ich immer manuell hochladen müsste). Meinen Download-Ordner ignoriere ich generell.

Da liegt das Cloud-Projekt auf der Hand.


Für jeden Workflow die passende Design-Entscheidung zu treffen ist nicht immer einfach und erzeugt auch intern Diskussionen.

Für Cloud-Projekte haben wir uns darauf geeinigt, das Verschieben nicht anzubieten.


Aber: es gibt ja noch andere Projekt-Arten!


P.S.: Das Antworten per E-Mail hat geklappt :-)


Herzliche Grüße

Jana

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Hallo,

aber man kann das doch "Verschieben und Komprimieren" nennen. Ich finde JJ Überlegungen total nachvollziehbar. Die Doppelverwaltung hat noch ein Problem: Wenn man "Mit Citavi Titel benennen" etc. nutzt, hat man am Ende zwei verschiedene Dateinamen.


Grüße


Bebbi